Verband der Elternvereine an den höheren und mittleren
Schulen Wiens
N E W S L E T T E R 2/06
September 2006 - Schulbeginn
2006/07
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Inhalt
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Editorial |

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Rückblick auf das
Schuljahr 2005/06
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Jour Fixe und Obleutetreffen
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Schwerpunkte für 2006/07
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Das Projekt "Elternberatung" |
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Schüler/innenmitgestaltung
(SMG)
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Tipps zu
Neuen Rechtschreibung |
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Aktuelle Termine und
Veranstaltungen
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Amtliche
Informationen |
Editorial
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Liebe Eltern,
liebe Schulpartner!
Eine (lange?) Sommerpause geht zu
Ende und unsere Kinder
starten in diesen Tagen in ein neues Schuljahr - neu nicht nur, weil es
die
nächste Schulstufe oder eine neue Klassengemeinschaft gibt,
sondern auch
aufgrund einiger Änderungen, die vor allem auf das „Zweite
Schulrechtspaket“
zurückzuführen sind.
Die Medien haben dem raschen Start
in das Schuljahr und die Aufregungen
über die Vorverlegung der Nachprüfungen in die letzte
Ferienwoche viel
Aufmerksamkeit gewidmet. Jetzt gilt es zu beobachten, was die
„Unterrichtsgarantie“ bringt. Für die Arbeit der Elternvertretung
ist es
wichtig, dass Hausordnungsbeschlüsse
nun mit schulautonomer Mehrheit
beschlossen
werden müssen (bei Anwesenheit von mindestens zwei Mandatar/innen
jeder Gruppe
muss innerhalb jeder Gruppe eine Zweidrittel-Mehrheit für den
Antrag stimmen).
Für den Start in dieses
Schuljahr soll auch ein Rückblick
auf die Aktivitäten aus 2005/06 Anregung geben. Einige
Veranstaltungen wurden
für unseren Verteiler noch nicht elektronisch dokumentiert und
sollen zumindest
stichwortartig in diesem Medium erhalten bleiben.
Frau Dr. Christine Krawarik hat
sich nach ihrem Rückzug von
der Verbandsspitze als hervorragende Unterstützung für das
neue Team etabliert.
Sie ist als „Beirätin“ des Vorstands zu den Sitzungen eingeladen
und
unterstützt uns mit ihrer langjährigen Erfahrung.
Außerdem hat sie als
Koordinatorin im Projekt Elternberatung eine sehr umfangreiche Aufgabe
übernommen.
Alle Obleute von Elternvereinen an höheren und mittleren Schulen
in ganz Österreich
erhalten zu Schulbeginn ein Schreiben, worin sich dieses Büro
vorstellt. Zum Projekt und den
Perspektiven finden Sie ebenfalls einen Beitrag.
Die Öffentlichkeit nimmt
Bildungsthemen in sehr
unterschiedlicher Wertigkeit wahr. Die unendliche Geschichte der
deutschen
Rechtschreibung hat im Sommerloch einige Artikel beigesteuert, da ja
mit 1.
August die "endgültige" Neue deutsche Rechtschreibung in Kraft
getreten ist
(Nur aufgrund dieser durfte ich „Neue“ groß schreiben – oder
heißt es jetzt wieder
großschreiben?). Frau Dr. Krawarik hat für uns einen Beitrag
mit den neuen
Regeln zu einigen Formulierungen zusammengestellt, die für den
Schriftverkehr
eines Elternvereins nützlich sein können .
Sie finden eine Zusammenstellung
der
Änderungen auch auf den Web-Seiten des bm:bwk.
Schon vor der ersten
Vorstandssitzung im neuen Schuljahr
sind einige Eckpunkte für das Jahresprogramm unseres Verbandes
vorgesehen, die
wir unter Termine ankündigen. Wir haben
uns grundsätzlich
geeinigt, dass der
Verband zu wichtigen Themen in ein bis zweimonatlichem Abstand "Jour
Fixes"
anbieten wird. Was wir mit diesen Veranstaltungen bezwecken, und dass
die
traditionellen Obleutetreffen dadurch nicht an Attraktivität
verlieren dürfen,
wird in einem weiteren Beitrag erläutert.
Mit den besten Wünschen des
Vorstands für das neue Schuljahr
Vorsitzender und Webmaster
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Alle
Nachrichten mit Bezug auf den Newsletter und unsere Mailingliste forum senden Sie bitte
ausschließlich an newsletter@elternverband.at. |
Rückblick auf das
Schuljahr 2005/06
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Obleutetreffen und Vollversammlung
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Erster Höhepunkt des
Schuljahres war das Obleutetreffen
am
29. November 2005. Zahlreiche neue Gesichter waren im UNIQA-Tower
dabei. Die
Zahl der Teilnehmer/innen war erfreulich groß, die vorbereiteten
Sitzgelegenheiten reichten nicht aus.
Herr Leopold Spindler von der
UNIQA-Versicherung begrüßte
uns als Gastgeber und stellte das Angebot einer kollektiven
Schüler-Unfallversicherung vor. Einige Mitgliedsvereine sind bereits seit mehreren Jahren Vertragspartner
der UNIQA.
Together – Verein zur
Förderung von Mediation an Schulen stellte
sich durch seinen Vorsitzenden Dr. Alexander Bakos vor. Er
erläuterte die
Möglichkeiten, durch Mediation Konflikte aller Art nachhaltig zu
lösen. Eine
detailreiche Diskussion zeigte das große Interesse der Eltern an
diesem Ansatz.
Im Schuljahr 2005/06 hatten
erstmals mehrere Wiener Bezirke
die Kostenübernahme für den Einsatz der Schulmediation
beschlossen. Es gelang (bisher)
leider nicht, dieses Modell wienweit einheitlich zu etablieren. Sobald
Aktuelles über die Tätigkeit der Schulmediation vorliegt,
werden wir Sie
informieren.
Die Vollversammlung
fand am 31.
Januar 2006 im Kleinen
Festsaal der Universität Wien statt. Wir haben auf unserer
„Aktuellen Seite“ im
WWW darüber berichtet. In einem ausführlichen Gespräch
mit dem Rektor der
Universität Wien, Univ.-Prof. Dr. Georg Winckler, konnte
ich das Interesse der Elternvertretung am
akademischen Bildungsangebot der Universitäten artikulieren.
Rektor Winckler
äußerte seinerseits Anerkennung und die Bereitschaft zur
Unterstützung unserer
Arbeit.
Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Arthur
Mettinger hatte in seinem
ausführlichen Referat zur europäischen Studienarchitektur auf
die Bedeutung der
Curricula für das Lehramtsstudium hingewiesen. Rückmeldungen
von Eltern zur
Tätigkeit der Junglehrer/innen können ein wertvoller Beitrag
zur Qualitätsentwicklung
der Studienpläne sein.
Hier finden Sie das Protokoll der Vollversammlung
Dem Thema Lehrer/innenbildung
widmeten wir uns auch im
sommerlichen Obleutetreffen . Der Schwerpunkt lag dabei auf den
naturwissenschaftlichen Fächern. Zum Programm mit einer
Chemie-Vorführung und
Erläuterungen zur chemischen Fachdidaktik bekam ich in der Folge
einige sehr
positive Rückmeldungen.
Hier
finden Sie das Protokoll des Obleutetreffens
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Stammtisch
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Der Stammtisch „Modulare
Oberstufe“ brachte etwa 25
interessierte Eltern am Rg/WRg 8 (1080 Wien, Feldgasse 6-8) zusammen.
Die
Direktorin dieser Schule nahm ebenfalls teil und brachte ihre Konzepte
und
Erfahrungen ein. Das Modell Feldgasse war damals fertig konzipiert und
läuft in
diesen Tagen an.
Unter den Teilnehmer/innen waren
Eltern mit konkreten
Erfahrungen und Interessierte, an deren Schule die modulare Oberstufe
in Vorbereitung
oder Diskussion steht. Ein detailliertes Protokoll wurde den
Teilnehmer/innen
übermittelt.
Für mich bleibt der Eindruck
besonders wesentlich, dass
sowohl die Einbindung in die Planung als auch die Information über
laufende
Modelle von den einzelnen Elternvertreter/innen sehr
widersprüchlich
wahrgenommen wurde. Das verwundert nicht, wenn es sich um verschiedene
Standorte handelt. Dass am selben Standort manche Eltern gut und andere
schlecht informiert werden, ist doch auffällig.
Aus den Diskussionsbeiträgen
ziehe ich auch den Schluss,
dass die Organisation des Unterrichts in Modulen noch keine Garantie
gegen
schulisches Versagen bietet. In der Vorbereitung eines neuen
Organisationsmodells sollten wir Eltern besonders darauf wert legen,
dass
Bedingungen und Maßnahmen beim Scheitern einer
Schülerin/eines Schülers allen
klar und möglichst eindeutig (aber auch im notwenigen Ausmaß
flexibel) sind.
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Elternbeiräte beim bm:bwk und im SSR Wien
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Aus der Tätigkeit des
Verbands in den Elternbeiräten des
bm:bwk und beim Stadtschulrat für Wien soll besonders unser
Interesse an den individuellen
Fördermaßnahmen hervorgehoben sein. Einer
Verordnung aus Juli
2005 folgend müssen solche an allen Schulen in einem
Förderkonzept dokumentiert
werden. Eltern vermissen bisher weitgehend Informationen über
diese Konzepte
und entsprechende Aktivitäten.
2006 konnten drei Vertreter/innen
unseres Verbandes an der Klausurtagung des
Elternbeirats
des bm:bwk teilnehmen. Auch hier stand
das
Thema der individuellen Förderung im Zentrum des ersten
Tagungsteils. Frau Mag.
Evelyn Thornton berichtete von verschiedenen Möglichkeiten und
Konzepten,
die im
schulischen Alltag wohl stärker genutzt werden sollten.
Besonders interessant und gelungen
war die Arbeit zu Schulentwicklung
und Elternpartizipation. Frau Dr. Marlies Krainz-Dürr von der
Universität
Klagenfurt stellte eingangs fest, dass Elternpartizipation in diesem
Zusammenhang allgemein nicht dokumentiert sei. In einer Arbeitsrunde
wurden
Erfahrungen mit erfolgreichen Projekten ausgetauscht, in denen der
Beitrag der
Eltern Impulse in der Schulentwicklung beigetragen hätte.
Besonders detailreich
wurde dabei die Geschichte des Wiener Projekts
„Schüler/innenmitgestaltung“
diskutiert und analysiert. Dieses Projekt wurde im vergangenen
Schuljahr
ausgeweitet und adressiert nun auch die Unterstufensprecher/innen der
AHS. Aus
diesem Anlass widmen wir diesem Thema einen eigenen Beitrag in diesem
Newsletter.
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Internationale Beziehungen
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Im Rahmen unserer Mitgliedschaft
in der EPA (European
Parents’ Association) wurden mehrere internationale Treffen
besucht.
In
München
nahmen Vertreter/innen des Verbandes an einem Treffen der
deutschsprachigen
Elternvertretungen teil. Besonders das Gespräch mit den
Elternverbänden aus
Deutschland zeigte sehr interessante Verwandtschaft, aber auch markante
Unterschiede in den Organisationsformen und Erfahrungen.
Wir waren bei diesem Besuch auch
Gast bei einer Versammlung
des Landeselternverbands der bayrischen Gymnasien. In dieser
Veranstaltung
wurde von Herrn Univ.-Prof. Sacher eine groß angelegte Studie zur
Kommunikation
zwischen Schule und Eltern präsentiert. Aus den zahlreichen
diskutierten Analysen
nahmen wir vor allem die Botschaft mit, dass eindeutig nachgewiesen
werden
konnte, dass durch einen intensiven Kontakt zwischen Lehrer/innen und
Eltern
eine höhere Zufriedenheit mit Schule erreicht werden kann.
Mit Freude denken wir an die Vollversammlung der European
Parents’ Association in Österreich zurück. Ein
Eindruck von
dieser
Veranstaltung ist in einer Dokumentation festgehalten. Ich möchte
Dr. Brigitte
Haider, Hans Klivan und Hannes Brauner ausdrücklich danken, die
durch ihren
Einsatz den Erfolg dieser Veranstaltung gesichert haben.
Die „General Assembly“ wurde durch
das bm:bwk und die
Seilbahnen Austria unterstützt.
In der Folge konnten
Vertreter/innen des Verbandes in der
Slowakei und in Ungarn an Veranstaltungen von Elternverbänden
teilnehmen. Beim
Besuch einer Elterndelegation aus der Slowakei in Wien auf
Einladung des bm:bwk nahmen wir an einer
Diskussionsrunde teil, in der wir das österreichische System der
Schulpartnerschaft erläuterten.
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Weitere Veranstaltungen
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Vertreter/innen des Verbandes
nahmen an zahlreichen
Veranstaltungen zu erziehungs- und bildungspolitischen Themen teil.
Neben der
Diskussion über die Ergebnisse der PISA-Studien sei dabei die
Frage des Umgangs
mit neuen Medien erwähnt.
Gemeinsam mit anderen Eltern- und
Familienverbänden wurden
zwei Pressekonferenzen
veranstaltet, bei denen wir das Problem der
Schulkosten
und den Themenkomplex Gewalt an Schulen mit erfreulich großem
Medienecho
artikulieren konnten.
Als Vorsitzender des Verbands
wurde ich schließlich
eingeladen, in einer Arbeitsgruppe des bm:bwk
zum Thema
"Pädagogische
Intervention" mit zu arbeiten. Nach zwei Treffen im Juni 2006 sollen
Ergebnisse
im September vorgelegt werden.
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Jour Fixe und Obleutetreffen
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Erfahrenen Mitgliedern unseres
Verbands muss man wohl nicht
erklären, was ein Obleutetreffen ist. Vielleicht könnte
mancher von Ihnen noch
besser darstellen, was für sie/ihn die besondere Bedeutung eines
solchen
Treffens ausmacht als die langjährigen Mitglieder des Vorstands,
die naturgemäß
eine andere Perspektive wahrnehmen. Ich glaube jedoch sagen zu
dürfen, dass
alle, die jemals bei so einer Veranstaltung dabei waren, den Wert
dieser
Zusammenkünfte für Meinungsbildung, Informationsverbreitung,
Kontaktpflege …
bestätigen. Zwei Mal in jedem Schuljahr treffen dabei (fast) alle
Mitglieder
unseres Verbandes zusammen. Mag die Situation in Wien durch die hohe
Standortdichte an Schulen für Eltern auch schwieriger sein, so ist
sie doch die
Voraussetzung für die intensiven Kontakte unter den
Elternvertreter/innen, die
unsere Arbeit deutlich erleichtern.
Bereits vor einigen Jahren war bei
einem solchen Treffen
angeregt worden, zusätzlich zu speziellen Fragestellungen im
kleineren Kreis
zusammen zu kommen. Der erste „Stammtisch“ – so der Arbeitstitel – fand
dann
auf Initiative eines Mitglieds statt. Im vergangenen Jahr wurde vom
Vorstand
ein Stammtisch am Rg/WRg 8 in der Feldgasse angeboten. Wir diskutierten
dort Erfahrungen
und Erwartungen zu Modellen der Modularen Oberstufe.
In der Vorstandssitzung Ende Juni
2006 wurde beschlossen,
diese Art von Treffen in der Jahresplanung unter dem Titel "Jour Fixe"
aufzunehmen und einige Themen für das erste Halbjahr bereits
vorzugeben. Damit
soll es ermöglicht werden, dass wichtige Themen von allen
interessierten
Mitgliedern diskutiert werden. Ein Jour Fixe soll jeweils von einem
Vorstandsmitglied
vorbereitet und dokumentiert werden.
Es ist uns aber ganz wichtig, dass
die Obleutetreffen durch
dieses zusätzliche Angebot nicht an Attraktivität verlieren.
Während beim Jour
Fixe ein abgeschlossenes Thema im Zentrum steht, bleiben die
Obleutetreffen
Plattform für alles, was gerade aktuell und wesentlich ist. Der
gemütliche
Ausklang bei einem Buffet hat dabei einen besonderen Stellenwert: Hier
lernen
wir einander (zumindest ein wenig) näher kennen, können neue
Mitglieder
einbinden und unserer Interessensgemeinschaft „Atmosphäre“ geben.
JTh
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Schwerpunkte für
2006/07
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Vereinsrecht
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Auch wenn die Anpassung der
Statuten unserer
Mitgliedsvereine an das Vereinsgesetz 2002 zumindest demnächst
abgeschlossen
ist, wird es daraus weiterhin Fragestellungen geben. Es bleibt eine
wichtige
Aufgabe für uns, Fragen zur praktischen Umsetzung der Rechte und
Pflichten nach
dem Vereinsgesetz im besonderen Um- und Aufgabenfeld eines
Elternvereins zu
stellen und zu beantworten.
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Schulkosten
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In einer Pressekonferenz am 10.
Februar 2006 haben wir
gemeinsam mit dem Dachverband der Pflichtschulelternvereine und dem
Katholischen
Familienverband das Thema Schulkosten aufgegriffen. Der Wiener
Stadtschulrat
hat sich dieses Themas angenommen und in der Sitzung des Elternbeirats
im Juni
2006 wurden die Elternverbände beauftragt, Arbeitsgruppen zu
diesem
Themenbereich zu bilden.
Unser Verband wird dabei die
Arbeit für AHS und BMHS
koordinieren. Als Ansatz habe ich im Juli 2006 ein Arbeitspapier an den
Vorstand und die Abteilungen II und III des Stadtschulrates gesandt,
das als
Ausgangspunkt unserer Diskussion gilt.
Der Wiener Pflichtschulverband
(Vorsitzender Andreas Ehlers)
wird die Thematik für den Bereich der Pflichtschulen bearbeiten,
wobei wir
natürlich unsere Ergebnisse austauschen werden.
Bitte sehen Sie sich den Themenkatalog Schulkosten
auch an,
lassen Sie uns wissen, was Ihre Meinung ist. Obleute von
Mitgliedsschulen laden
wir auch gern zur Mitarbeit in unserer Arbeitsgruppe ein.
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Gewalt an Schulen
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Auch dieses Thema haben wir
gemeinsam mit anderen Eltern-
und Familienverbänden im Rahmen einer Pressekonferenz
aufgegriffen. Dabei war
es ein wesentliches Anliegen, die Sensibilität für jene
Problemzonen zu
vergrößern, die sich nicht in den Schlagzeilenberichten der
Medien finden.
Latente Bedrohung, psychischer Druck, Ungleichbehandlung … - auch wenn
daraus
keine Katastrophen entstehen, so muss das Schulsystem doch geeignete
Maßnahmen
vorsehen, um diagnostisch und therapeutisch auf Fehlentwicklungen zu
reagieren.
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Laufbahnberatung
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Schulisches Scheitern ist für
die betroffenen Schüler/innen
und deren Eltern oft mit unabsehbaren Konsequenzen verbunden.
Familiäre
Misstöne und Konflikte, Enttäuschung, die Erfahrung von
persönlichem Versagen,
Minderwertigkeitsgefühle, Kosten für außerschulische
Unterstützung … Auf die
Bemerkung, die hohe Dropout-Quote an den Berufsbildenden Höheren
Schulen sei
auf jene Schüler/innen zurückzuführen, die nur das
fünfte Pflichtschuljahr
„absitzen“ möchten, halten wir entgegen, dass es dazu keine
objektiven Daten
gibt. Wir sehen aber sehr wohl, dass viele junge Menschen mit falschen
Erwartungen und in Fehleinschätzung ihrer Begabungen und
Fähigkeit diese (und
andere) Laufbahnentscheidungen fällen.
In einem sehr angeregten
Gespräch mit Leo Hödl vom
Berufsinformationszentrum der Wiener Wirtschaft (BiWi) und Mag. Huber
von der
Wiener Wirtschaftskammer haben wir uns darauf verständigt, dass
unsere Eltern
über die eigenständigen Angebote des BiWi zur
Berufsorientierung und
Begabungsfeststellung umfassend informiert werden sollen.
Das Obleutetreffen im November des
Jahres wird sich vor
allem diesem Themenkreis widmen. Parallel wird auch hier eine
Arbeitsgruppe
gebildet, die unsere Interessen entwickelt.
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Förderung – individuell und effektiv
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Durch den Fördererlass aus
dem Juli 2005 sind alle Schulen
verpflichtet, ein Konzept individueller Fördermaßnahmen zu
entwickeln. Dieses
muss dem Schulpartnergremium vorgestellt werden.
Maßnahmen ohne Konzept sind
wohl meist nicht allzu effektiv,
aber das Konzept allein zeigt sicher keine Wirkung. Wir werden also
gezielt
nachfragen, was aus diesen Konzepten geworden ist. Förderung muss
sowohl schwachen
als auch begabten Schüler/innen etwas bieten.
Mit den anderen Mitgliedern des
Elternbeirats im SSR Wien
ist besprochen, dass wir uns mit den Förderkonzepten befassen
wollen, sobald
die Thematik der Schulkosten bearbeitet ist.
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Bewegung und Sport - nicht nur in der Schule
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Im
Rahmen der
EPA-Tagung
wurde klar, dass auch außerhalb des Schulsports Angebote zur
körperlichen
Betätigung möglich sind, die besonders für unsere
Stadtkinder wichtig sind.
Diesen Möglichkeiten wird sich unser Verband widmen. Im Kontakt
mit der
Bundessportorganisation sollen neue Möglichkeiten erschlossen
werden. |
Schulveranstaltungen
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Wir hoffen auf Veränderungen
in der
Schulveranstaltungenverordnung, die von der Elternvertretung seit
einigen
Jahren eingemahnt werden. In jedem Fall werden wir mögliche
Verbesserungen der Organisation weiterhin
überprüfen und uns
bemühen, dass Schulveranstaltungen als Teil des Unterrichts
für alle
Schüler/innen zur Bereicherung werden.
JTh
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Das Projekt
"Elternberatung"
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Immer wieder wurde in der
Vergangenheit urgiert, dass durch
das Schul-Unterrichtsgesetz (SchUG) den Schulpartnerkurien –
Lehrer/innen,
Schüler/innen und Eltern – dezidiert gleiche Rechte zugewiesen
werden, die
Grundlagen der Arbeit der Repräsentat/innen aber in
unvergleichbarer Weise
finanziell unterstützt bzw. getragen werden. Der Lehrervertretung
steht der
größte Betrag aus Bundesmitteln zur Verfügung. Auch die
Bundesschülervertretung
wird durch die öffentliche Hand finanziert. Der Elternvertretung
steht aber
aufgrund der Gesetzeslage keine öffentliche Unterstützung zu.
Dies wurde vor allem von der
ehemaligen Vorsitzendes des
Bundesverbands der Elternvereinigungen an Mittleren und Höheren
Schulen
Österreichs, Margit Johannik, vehement urgiert. Im Sommer 2005
wurde den vier
Dachorganisationen von Elternvereinen im Elternbeirat Büroraum und
Infrastruktur kostenlos zur Verfügung
gestellt. In der Folge wurde ein gefördertes Projekt initiiert,
als dessen
Rechtsträger der Verband der Elternvereine an den höheren und
mittleren Schulen
Wiens auftritt.
Über einen
Projektaufsichtsrat, der von den vier Verbänden
paritätisch besetzt wird, werden Entscheidungen im Projekt
erarbeitet. Frau Dr.
Christine Krawarik ist als Koordinatorin verpflichtet und wird – wie in
der
Vollversammlung beschlossen – als geringfügig Beschäftigte
unseres Verbands aus
dem Projektbudget bezahlt.
Frau Dr. Krawarik hat in den
vergangenen Monaten
umfangreiche Recherchen zu den österreichischen Elternvereinen
durchgeführt.
Alle werden – so wie die Wiener Elternvereinsobleute – mit einem
Informationsschreiben über die Existenz und den Auftrag des
Projektbüros
informiert. Dabei ist es wesentlich, dass die Projektarbeit die
Aufgaben der
Elternvereine, der Landesverbände und der Dachorganisationen
ergänzen und
unterstützen, nicht aber einschränken soll. Trotzdem muss die
Beratung von
Eltern, die der Projektauftrag formuliert, für alle Ratsuchenden
offen sein.
Als erstes sichtbares Ergebnis der
Arbeit liegt nun ein
stark ergänztes und überarbeitetes „Einstiegspaket für
Elternvertreter/innen“
vor, das aus dem Material unseres Verbandes entwickelt wurde.
In diesem Herbst soll ein
Schulungsprogramm für
Elternvertreter/innen in allen österreichischen Bundesländern
begonnen werden. Wir
arbeiten nun an Inhalt und Unterlagen und erstellen Materialien
für diese
Kurse. Durch diese Maßnahme sollen die Mandatar/innen in der
Elternvertretung
für die kompetente Wahrnehmung ihrer Rechte und Pflichten in der
Schulpartnerschaft vorbereitet und unterstützt werden.
Gleichzeitig hoffen wir,
dass die Bildung von regionalen Informationsnetzwerken unter Eltern
gelingt.
Wir hoffen, dass wir dieses
Projekt, das im ersten Jahr vor
allem durch die Erarbeitung von Grundlagen und Konzepten geprägt
war, auch im
Kalenderjahr 2007 fortsetzen können. Noch im September werden wir
dazu
Gespräche mit dem Referat Schulpartnerschaft und der
Sektionsleitung im bm:bwk
beginnen.
Nun gibt es bereits eine eigene
Web-Domäne elternbuero.at,
auf der das Projekt Unterlagen zum Download bereitstellen wird. Die
Website http://www.elternbuero.at
soll vor allem die Existenz der Dach- und
Landesverbände zeigen und diese verknüpfen.
Der Kontakt zum Elternbüro
ist über die Mailadresse office@elternbuero.at
möglich. Telefonisch ist das Büro über die Wiener Nummer
53120/3111 bzw. mobil 0699-13282431 erreichbar.
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JTh
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Schüler/innenmitgestaltung (SMG)
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Das Wiener Projekt Schüler/innenmitgestaltung (SMG),
das
heuer in das neunte Jahr geht, verdankt seine Existenz nicht
unwesentlich
einigen Elternvertreter/innen, die nun unserem Vorstand angehören,
damals
aber im Elternbeirat des Wiener Stadtschulrates für die
Pflichtschulen sprachen.
Die österreichische
Schulpartnerschaft bindet Schüler/innen
erst in der Oberstufe gleichberechtigt ein, da diese ja erst nach
Vollendung
des 14. Lebensjahres strafmündig und geschäftsfähig
sind. Parallel dazu besteht
aber auch der gesetzliche Auftrag, in der Sekundarstufe I, also der
Unterstufe
einer AHS oder in einer Hauptschule, eine Schülervertretung zu
wählen, deren
Rechte allerdings eher eingeschränkt sind. So
ist in den AHS die/der Unterstufensprecher/in
zu den SGA-Sitzungen als Gast einzuladen und mit beratender Stimme zu
hören.
Während die Organisation der
gesetzlichen Schülervertretung
in der Oberstufe durch verschiedene Maßnahmen der
Schulbehörde, vor allem aber
durch die Arbeit der Jugend- und Schülerorganisationen der
politischen Parteien
wahrgenommen wird, fehlt diese Art der Betreuung und Unterstützung
den „jungen“
Schülervertreter/innen.
Das Projekt SMG wurde dazu ins
Leben gerufen, um die Rechte
der Unterstufensprecher/innen (an den Pflichtschulen werden diese meist
auch
einfach „Schulsprecher/innen“ genannt) durch deren Schulung zu
stärken. Die
Kinder sollen lernen, mit ihrem Mandat umzugehen, mit
Mitschüler/innen
konstruktiv zu arbeiten, aber auch im Diskurs mit Erwachsenen
aufzutreten.
<>Im
Konkreten
geht es um Informationen über Rechte und Pflichten als
Schülervertreter/in, inhaltliche Gestaltungsmöglichkeiten
(Die Palette reicht dabei von der Aufstellung eines
Getränkeautomaten über die Abhaltung von Festen und
Wettbewerben bis zur Mitarbeit an einer neuen Hausordnung.) und
methodisch-didaktische Unterstützung. Damit die manchmal trockene
Materie nicht zu langweilig wird, sorgen Spielpädagoginnen im Team
für die notwendige Auflockerung. Darüber hinaus bekommt
jede/r Teilnehmer/in eine ständig aktualisierte Arbeitsmappe mit
Kopiervorlagen.
Im
vergangenen Schuljahr wurden
erstmals auch die
Unterstufensprecher/innen der AHS zu diesem Programm eingeladen. Unser
Verband
wurde mit dem Ende des Schuljahres eingeladen, sich in der
Projektrealisierung
zu beteiligen. Derzeit ist die Art der Mitwirkung noch im
Gespräch, doch stehen
wir dem Projekt inhaltlich sehr positiv gegenüber.
Über das aktuelle Konzept der SMG informiert der
Beitrag von
Frau Mag. Michaela Zimmermann, die als Referentin der MA 13 in die SMG
Projektplanung
und -abwicklung eingebunden ist.
Bitte fragen Sie auch an Ihrer
Schule, nach dem Erfolg der
Wahl der Unterstufensprecher/innen, reklamieren Sie deren Recht, an den
SGA-Sitzungen (ohne Stimmrecht) teilzunehmen und informieren Sie die
Kinder
auch über das Angebot SMG.
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Aktuelle Termine und Veranstaltungen
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12. Sept. 06
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Vorstandssitzung des Verbands der
Elternvereine an den höheren und mittleren Schulen Wiens
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| 19. Sept. 06 |
Jour
Fixe „Schuljahr neu“ (Maria Smahel)
Bitte unbedingt bis zum 12.
September
verbindlich anmelden! Der Ort wird nach der Zahl der Anmeldungen
gewählt und
umgehend bekannt gegeben. |
| Ende Sept. 06 |
Jour
Fixe zu Vereinsrecht und Statuten (Mag. Johannes Theiner) |
| 10. Okt. 06 |
Europäischer
Tag der „Eltern-Mit-Wirkung“
Aktionen zu diesem Tag sollen nach
Möglichkeit in der zweiten Oktoberwoche
angesetzt werden. Da wir eine Presseaussendung oder Pressekonferenz
planen,
bitten wir um Zusendung von Informationsmaterial, wenn Sie in dieser
Zeit
besondere Aktivitäten setzen. |
| Okt. 2006 |
Jour
Fixe
„Gewalt an Schulen“ (Eveline Brem) |
| Nov. 2006 |
Obleutetreffen
im BiWi der WK Wien
Schwerpunktthema Laufbahnberatung für Schüler/innen |
| Feb./März 2007 |
Jour
Fixe „Bewegung und Sport“ (Dr.
Brigitte Haider) |
Amtliche Informationen
|
| 30. Aug. 06 |
Verordnung,
mit der die Verordnung über die Schulzeit an den Schulen zur
Ausbildung von Leibeserziehern
und Sportlehrern geändert wird
BGBl. II Nr. 327/2006 v. 30.8.2006 |
24. Aug. 06
|
Verordnung
der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, mit der
die Eröffnungs-
und Teilungszahlenverordnung geändert wird
BGBl. II Nr. 318/2006 v. 24.8.2006 |
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Verordnung
der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur
über das Verfahren
zur Aufnahme in Schulen (Aufnahmsverfahrensverordnung)
BGBl. II Nr. 317/2006 v. 24.8.2006 |
| 21. Aug. 06 |
Verordnung
der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, mit der
die Verordnung
über die Eignungsprüfungen, Abschlussprüfungen und
Befähigungsprüfungen an Schulen
zur Ausbildung von Leibeserziehern und Sportlehrern geändert wird
BGBl. II Nr. 306/2006 v. 21.8.2006 |
13. Juni 06
|
Verordnung
der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, mit der
die Semesterferien
in den Bundesländern Wien, Niederösterreich, Kärnten,
Salzburg und Tirol
verlegt werden
BGBl. II Nr. 224/2006 v. 13.6.2006 |